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China

Aktueller Zustand Chinas

Chinas BIP-Wachstum liegt für 2025 offiziell bei „rund 5 %“, unterstützt durch staatlich gesteuerte Defizitfinanzierung (≈ 4 % des BIP), Infrastrukturinvestitionen und Konsumanreize wie Geräte-Tauschprogramme.

Hinter dem Aufwind verbergen sich strukturelle Probleme: schwacher Privatkonsum, Deflation, überlasteter Immobilienmarkt (Evergrande, Vanke & Country Garden in der Krise) und hohe Youth-Unemployment-Rate.

Xi Jinping festigt die autoritäre Staatsführung und investiert stark in Verteidigung (+ 7,2 %) bei gleichbleibendem, aber zurückhaltendem Reformkurs. Wichtige Strukturreformen – wie ein stärkerer Sozialstaat, Finanzmarktliberalisierung und Steuerreform – bleiben im Rückstand, trotz wiederholter Appelle der OECD und Wirtschaftsexperten.

Die „Dual Circulation“-Strategie legt Fokus darauf, den Binnenmarkt zu stärken und technologische Autarkie auszubauen (Made‑in‑China 2025) – v. a. in KI, Halbleitern, E-Mobilität. Parallel dazu expandiert China global in Rohstoff- und Bergbau-Assets (z. B. Kasachstan, Brasilien), um Versorgungssicherheit für High-Tech-Sektor zu gewährleisten.

Der Sino‑US-Konflikt verschärft sich: protektionistische Barrieren, Handelskrieg unter Trump‑Administration und Chinas Entschlossenheit zur wirtschaftlichen und militärischen Eigenständigkeit prägen die Lage .
– Beijing strebt multilaterale Allianzen (RCEP, SCO, BRICS, Kooperation mit Russland/Iran) an, positioniert sich als Gegengewicht zum US-West-Bündnis.

Arbeitsunruhen nehmen zu: Hunderttausende Streiks allein 2023–2025, vor allem wegen Lohnrückständen und Jobunsicherheit, befelt harter Auswirkungen in Provinzen wie Guangdong und Sichuan .
– Junge Menschen investieren zunehmend in Partei-Mitgliedschaft (100 Mio. Mitglieder), teils aus ökonomischen Motiven, teils als Referenz für Stabilität.

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